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Europa-BĂŒro Ruhrgebiet
Dennis Radtke MdEP
Lyrenstr. 11 A
D – 44866 Bochum
Telefon: +49 2327 9643 14
E-Mail: buero@dennis-radtke.eu

Aktuelle Ausschreibungen

Als Mitglied des EuropÀischen Parlaments suche ich ab dem 1. September 2021 eine*n
parlamentarische*n Assistenten*in (Vollzeit) fĂŒr mein BrĂŒsseler AbgeordnetenbĂŒro.

Stellenausschreibung APA_Dennis Radtke

Praktikum im EuropÀischen Parlament

WĂ€hrend eines Praktikums in meinem BrĂŒsseler BĂŒro können interessierte junge Menschen einen spannenden Einblick in den Alltag eines Europaabgeordneten erhalten und die Arbeitsweise des EuropĂ€ischen Parlaments nĂ€her kennenlernen. Mein Ziel ist es, den europĂ€ischen Gesetzgebungsprozess und das Zusammenwirken der verschiedenen europĂ€ischen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Akteure aus nĂ€chster NĂ€he zu vermitteln. Ich möchte so meine Begeisterung fĂŒr die EuropĂ€ische Union an junge Menschen weitergeben und den interkulturellen Austausch fördern.

Durch die Mitarbeit in meinem BĂŒro lernen Praktikanten die unterschiedlichsten Themenfelder europĂ€ischer Politik kennen. Zu den Aufgaben gehören u.a. Recherche-Arbeiten zur Vorbereitung fĂŒr Ausschusssitzungen, Reden oder Veranstaltungen, die Auswertung tagesaktueller Nachrichten oder die Betreuung von Besuchergruppen. Praktikanten arbeiten dabei direkt den Parlamentarischen Assistenten zu. Im Rahmen des Praktikums erhalten sie ebenfalls die Möglichkeit an Ausschusssitzungen, internen Veranstaltungen des EuropĂ€ischen Parlaments oder externen Veranstaltungen von VerbĂ€nden oder Landesvertretungen teilzunehmen. Sie können sich so je nach Interesse mit dem breiten Spektrum von Themen europĂ€ischer Politik auseinanderzusetzen. Das internationale Umfeld in BrĂŒssel bietet Praktikanten ebenfalls die Möglichkeit, ihre Fremdsprachkenntnisse zu verbessern, Auslandserfahrungen zu sammeln und Kontakte zu Menschen aus ganz Europa zu knĂŒpfen.

Praktika sind generell wĂ€hrend des ganzen Jahres fĂŒr eine Dauer von bis zu drei Monaten möglich, jedoch nicht wĂ€hrend der Sommerpause (Mitte Juli – Ende August) oder den Weihnachtsferien. Kenntnisse der europĂ€ischen Sprachen und erste Praxiserfahrung sind wĂŒnschenswert, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Aufgrund des hohen Interesses empfiehlt sich eine frĂŒhzeitige Bewerbung. Bei Interesse können vollstĂ€ndige Bewerbungen mit Lebenslauf direkt an mein AbegordnetenbĂŒro in BrĂŒssel per E-Mail (dennis.radtke@ep.europa.eu), gesendet werden. Bewerber erhalten innerhalb von zwei Wochen eine EingangsbestĂ€tigung. Besteht die Möglichkeit fĂŒr ein Praktikum wird nach PrĂŒfung der Bewerbungsunterlagen ein Termin fĂŒr ein kurzes Telefoninterview vereinbart.

EindrĂŒcke und Einblicke aus dem Herzen der europĂ€ischen Demokratie
Bericht eines Praktikanten nach seinem Praktikum

Biegt man von der U-Bahnstation Throne kommend  in die Rue du Luxembourg ein, ist am Ende dieser schnurgeraden Straße bereits ein hoher glĂ€nzender glĂ€serner Turm zu erkennen, gekrönt von einer blauen Flagge als weithin sichtbares Zeichen der europĂ€ischen Union. Je mehr man sich diesem GebĂ€ude nĂ€hert, desto mehr breitet sich dieses einzigartige Ensemble aus alter und neuer Bausubstanz  vor dem Betrachter auf und öffnet den Blick schließlich auf einen mĂ€chtigen einzigartigen Glaskomplex, von dem man nur erahnen kann wie groß er tatsĂ€chlich ist:

Das EuropĂ€ischen Parlament – mein Arbeitsplatz wĂ€hrend des sechswöchigen Praktikums im BĂŒro des Abgeordneten Dennis Radtke.

So startete ich mit jeder Menge Neugierde  und Erwartungen in das neue Abenteuer!

An meinem ersten Tag erfolgte der obligatorische Gang zum Akkreditierungszentrum und die AushĂ€ndigung meiner eigenen ID-Card, gefolgt vom Einkauf der nötigen Lebensmittel (Wasser, Kaffee und Milch), die fĂŒr die alltĂ€gliche BĂŒroarbeit unerlĂ€sslich sind, im benachbarten  kleinen und mit der Zeit vertrauten Stammsupermarkt.

Viele verschiedene EingĂ€nge fĂŒhren zum ParlamentsgebĂ€ude, schon hier wird deutlich: Man betritt eine bedeutende Einrichtung.  Jeder, der eintritt, insbesondere Besucher und Praktikanten, muss sich den strengen Sicherheitskontrollen unterziehen. Ein schĂŒtzendes Prozedere, das sich als kleines vertrautes, aber auch nerviges Übel Tag fĂŒr Tag wiederholte.

Hat man dann jede dieser HĂŒrden ĂŒberwunden,  geht es weiter  zu den AufzĂŒgen. Sie fĂŒhren mich in den  15. Stock zum AbgeordnetenbĂŒro von Herrn Radtke.  Da dies die oberste und somit auch höchste Etage des BĂŒroturms ist, werde ich beim Ausstieg aus dem Aufzug mit einem großartigen Panoramablick ĂŒber die Stadt BrĂŒssel belohnt.

Nach einer freundlichen BegrĂŒĂŸung im BĂŒro, habe ich meinen Arbeitsplatz kennen gelernt. Es erfolgte eine kurze EinfĂŒhrung in die verschiedenen Programme des Computers, dann konnte ich mit meiner  ersten Arbeit loslegen.

Drei Mitarbeiter und der Praktikant des Abgeordneten teilen sich einen Arbeitsraum, dies hat den Vorteil der kurzen Wege und des direkten Austausches.

Dank einer kleinen FĂŒhrung durch die wichtigen und fĂŒr einen Praktikanten relevanten Etagen des GebĂ€udes, die auch die Poststelle, den Plenarsaal und die Kantine einschließen, machte ich mich mit den Örtlichkeiten vertraut.

Von morgens neun Uhr bis spĂ€tnachmittags achtzehn Uhr dauerte die regulĂ€re Arbeitszeit, unterbrochen durch eine variierende Mittagspause. Innerhalb dieser Zeit bearbeitete ich verschiedene ArbeitsauftrĂ€ge. Dazu gehörten zum einen die  klassische Schreibtischarbeit, wie das Verfassen von Texten, z.B. Grußworten und Antwortschreiben, und zum anderen die Recherche zum Anfertigen von Briefings und Vermerken zu unterschiedlichen Themen und Personen. Dank dieser Vielfalt konnte ich mir neues inhaltliches Wissen ĂŒber unbekannte bzw. weniger vertraute Sachverhalte aneignen. Geistige FlexibilitĂ€t und Offenheit werden hierbei groß geschrieben!

Besonders lebendig ereignete sich der Erfahrungs- und Wissenszuwachs, wenn ich den Abgeordneten und seine Mitarbeiter zu Fraktions- und Ausschusssitzungen begleiten konnte. Es ist spannend den  AusfĂŒhrungen zu folgen. Und wer Sprachen, Reden und Diskussionen mag, muss solche Veranstaltungen lieben. Jeder Abgeordnete  darf in seiner Landessprache sprechen und dank  der SimultanĂŒbersetzung kann jeder Zuhörer die Wortmeldungen in seiner Landessprache verstehen! Eine beeindruckende Leistung der Dolmetscher und ein typisches Merkmal fĂŒr den kulturellen Reichtum Europas!

Sowohl  wĂ€hrend als auch nach dem offiziellen Dienstschluss stehen dem Praktikanten auch eine FĂŒlle an interessanten politischen Diskussionsveranstaltungen zu VerfĂŒgung, eine weitere Möglichkeit neue Menschen und Themen kennenzulernen. Und sollte man an einem Abend in der Woche beim Verlassen des Parlaments plötzlich auf einen mit gutgelaunten Menschen ĂŒberfĂŒllten Place du Luxembourg treffen, so ist dies mit Sicherheit ein Donnerstag, an dem sich traditionell die Abgeordnetenmitarbeiter  ungezwungen zu einem oder mehreren FeierabendgetrĂ€nken treffen und auf das nahende Ende der Woche und die europĂ€ische VerstĂ€ndigung anstoßen.

Mitten drin statt nur dabei – Nach sechs Wochen als Praktikant im BĂŒro von Herrn Radtke habe ich nun die Arbeitsweise und -menge, die  ein Europaabgeordneter und sein Team im und außerhalb des alltĂ€glichen Parlamentsbetriebes zu absolvieren haben, kennen und schĂ€tzen gelernt. Es ist ein wahrer Full-Time-Job, der unerlĂ€sslich großen Einsatz, Leidenschaft und ProfessionalitĂ€t in der Zusammenarbeit erfordert. Die komplexe Arbeit mit verschiedenen Sachthemen ermöglicht es einem Praktikanten in die politischen Mechanismen auf europĂ€ischer Ebene einzutauchen und hautnah mitzuerleben.