Im Gespräch mit Dennis Radtke MdEP

Alter: 38

Beruf: Gewerkschaftssekretär, Mitglied des Europäischen Parlaments

Familienstand: In einer Partnerschaft

Sternzeichen: Stier

Hobbys: Fußball, klassische Musik, Lesen, Geschichte, Kunst und Kultur

Fragen an Dennis Radtke MdEP
(Blickpunkt Fröndenberg / Juli 2018)

Was treibt Sie an?
Mein Ehrgeiz, mich für meine Mitmenschen einzusetzen. Außerdem wurde mir bereits durch meine beiden Großväter vorgelebt, dass es besser ist, sich selber politisch zu engagieren, als nur regieren zu lassen.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Vieles im Leben ist eine Mischung aus Fleiß, Glück und Zufall. Für mich ist es ein Privileg, dass ich die Chance erhalten habe, mein Hobby zum Beruf zu machen. Es gibt mir die Möglichkeit ständig mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen und ihre Lebenssituation durch politische Rahmenbedingungen konkret zu verbessern. Erfolge sind in der Politik auch immer eine Mannschaftsleistung. Ich bin ein dankbarer Mensch. Meine Erfolge müssen andere bewerten.

Als Kind wollten Sie sein wie?
… ein Dirigent. Es fasziniert mich bis heute, dass man so aus vielen einzelnen Talenten eine große künstlerische Darbietung schaffen kann.

Wie können Sie am besten entspannen?
Beim Lesen eines guten Buches oder beim Hören von klassischer Musik.

Was ist für Sie eine Versuchung?
Ich esse zu gerne und rauche zu viel.

Was war Ihr schönster Lust-Kauf?
Meine Frau ist der Meinung, dass Lustkäufe regelmäßig stattfinden, wenn ich mit antiquarischen Büchern wieder nachhause komme.

Welches Lied singen Sie gerne?
„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“, aus der Operette die Fledermaus von Johannes Strauß.

Wo hätten Sie gern einen Zweitwohnsitz?
Im Allgäu. Hier mache ich auch am Liebsten Urlaub.

Was können Sie gut kochen?
Einen mediterranen Nudelsalat.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?
Sauerbraten nach Omas Rezept und dazu ein kühles Fiege-Pils.

Mit wem würden Sie gern einen Monat tauschen?
Mit Papst Franziskus, um einmal Einblicke in die geheimen Archive des Vatikans zu erhalten.

Was sagt man Ihnen nach?
Viele Leute sagen, ich sei nachtragend. Das stimmt aber nicht. Ich vergesse nur nix.

Interview in der Zeitung „KH Aktuell“ der Kreishandwerkerschaft Bochum (04/2017)

1. Am Handwerk schätze ich…
die bodenständigen und ehrlichen Menschen.

2. Meinen Beruf liebe ich, weil…
ich die Chance bekommen habe, mein Hobby zum Beruf zu machen.

3. Mein Traumberuf als Kind war…
Dirigent.

4. Europaabgeordneter sollte man werden, weil…
man ständig in Kontakt mit vielen Menschen kommt und man die Lebenssituation dieser Menschen konkret verbessern kann.

5. Meine Mitarbeiter schätzen an mir…
mein Verständnis dafür, dass gemeinsame Erfolge nur durch eine gute Mannschaftsleistung erzielt werden können. Fragen Sie sie aber am Besten selber.

6. Ich schätze an meinen Mitarbeitern…
dass sie mir ihre Meinung immer offen und ehrlich ins Gesicht sagen.

7. Ich gerate in Rage, wenn…
Menschen mich für dumm verkaufen wollen.

8. Ich tanke auf, wenn ich…
Zeit mit meiner Familie verbringe, Musik höre, Bücher lese oder beim Fußball schauen.

9. In meiner Freizeit…
treffe ich gerne Freunde oder gehe mit ihnen ins Theater, in die Oper oder ins Stadion.

10. Ich lebe gerne in Bochum und im Ruhrgebiet weil…
das Ruhrgebiet grüner und bunter ist als viele Menschen aus anderen Regionen meinen und mir der besondere Menschenschlag hier sehr ans Herz gewachsen ist.

11.Wenn nicht hier, würde ich am liebsten leben…
im Allgäu.

12. Urlaub mache ich am liebsten….
ebenfalls im Allgäu.

13. Auf eine einsame Insel muss mit…
meine Familie, Bücher, CDs und ein Fernsehen zum Fußball schauen.

14. Mein größtes Laster ist…
ich rauche zu gerne und esse zu viel.

15. Drei Dinge, die ich überhaupt nicht mag, sind…
Illoyalität, Unehrlichkeit und purer Egoismus.

16. Drei Wünsche, die mir die Fee erfüllen soll, sind…
Gesundheit für die Menschen, die mir nahe sind, eine Zeitmaschine und dass Bayer Leverkusen Deutscher Meister wird (oder wenigstens Wattenscheid 09 wieder im Profibereich spielt).

17. Mein Lieblingsbuch/Lieblingsschriftsteller ist/sind…
Als leidenschaftlicher Leser kann ich mich da gar nicht entscheiden.

18. Im Theater/Kino/TV sehe ich mir am liebsten an…
im TV nur Fußball und Nachrichten und im Theater Stücke Shakespeare, von Goethe und von Kleist. Ins Kino gehe ich eher selten.

19. Für einen Tag möchte ich in die Haut von Papst Franziskus schlüpfen und …
einmal Einblick in die geheimen Archive des Vatikans erhalten.

20. Mein Vorbild ist…
mein Großvater, der als Spätheimkehrer und Arbeiter sich durch Fleiß und Disziplin etwas aufgebaut hat.

21. Mein Lebensmotto ist…
„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ (Hl. Augustinus)

22. Mein Lieblingsgericht ist…
Sauerbraten nach Omas Hausrezept und dazu ein kühles Fiege Pils.