Herzlich willkommen auf meiner Internetseite!

Ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meiner politischen Arbeit als Abgeordneter für unser Ruhrgebiet in Europa.

Während meiner Arbeit für Sie im Europäischen Parlament und den Ausschüssen für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten sowie Industrie, Forschung und Energie ist eins klar geworden: die weltweiten Herausforderungen nehmen zu und berühren auch uns unmittelbar im Ruhrgebiet ganz konkret.

Nur gemeinsam können wir der Zukunft begegnen, sie gestalten und erhalten für die kommenden Generationen. Das Ruhrgebiet ist unser Zuhause und Europa unsere Nachbarschaft. Ich lade Sie herzlich ein, gemeinsam mit mir anzupacken.

Ich freue mich sehr auf Ihre Anregungen, Fragen und Anliegen, die Sie an mich richten, selbstverständlich auch während meiner Bürgersprechstunde und meinen vielen Terminen im gesamten Ruhrgebiet.

Packen wir es also gemeinsam an!

Herzliche Grüße und Glückauf!

Ihr

Dennis Radtke MdEP

20. Juli 2019

Bericht aus Straßburg (Juli 2019)

Der CDU-Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet, Dennis Radtke, berichtet über Aktuelles aus dem Parlament in Straßburg.
16. Juli 2019

Dennis Radtke MdEP (CDU/EVP) äußert sich zur Wahl Ursula von der Leyens als EU-Kommissionspräsidentin

Trotz des vorherrschenden Widerstandes der Sozialdemokraten und Grünen im Europäischen Parlament, wurde heute die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt [...]
15. Juli 2019

Praktikum im Brüsseler Büro von MEP Dennis Radtke ab September 2019

Für ein sechsmonatiges Praktikum im Brüsseler Büro von Dennis Radtke steht ab dem 01. September 2019 ein Platz zur Verfügung [...]

Facebook Posts

21.07.2019

Dennis Radtke

Eine ganze Reihe von Entwicklungen in unserem Land wühlen mich gewaltig auf. Einiges davon hab ich nachfolgend mal aufgeschrieben. Viel Text, keine Bilder, aber vielleicht nimmt sich doch der eine oder andere die Zeit.

Meine Großeltern mussten heiraten, weil meine Oma schwanger war- die Ehe hielt 50 Jahre in guten und in schlechten Zeiten. Meine Eltern durften erst zusammen ziehen, nachdem sie dem Vermieter einen Trauschein vorlegen konnten. Geschichten, die wie aus der Zeit gefallen wirken. Meine Frau und ich haben uns bewusst für ein Kind entschieden und uns eine Zeit nach der Geburt bewusst für eine Ehe. Heute völlig normal. Noch nie war der Grad der individuellen Freiheit in Deutschland so ausgeprägt wie heute. Würden die Stabilität einer Gesellschaft und das Glück Jedes Einzelnen im Grad der Freiheit gemessen, so müssten wir uns in der stabilsten und glücklichsten Gesellschaft aller Zeiten befinden.

Das Pendant zu dieser Entwicklung, über die unzählige Generationen vor uns unfassbar neidisch wären, ist der Grad der Komplexität des Lebens, der jeder Einzelne heute ausgesetzt und die den Mensch an vielen Stellen verändert, auch weil sie ihn schlicht an vielen Stellen überfordert.
Erreichbarkeit und Verfügbarkeit rund um die Uhr, Reaktionen und Entscheidungen im Echtzeitmodus, grenzenlose Erwartungshaltungen und eine sich permanent erhöhende Geschwindigkeit – kein Wunder, dass viele bei diesem Prozess auf der Strecke bleiben.

Hinzu kommt, dass der Mensch nun auf Schritt und Tritt die perfekte Illusion bei sich trägt: dank Smartphone haben wir ihn ständig vor Augen: den perfekten Lifestyle, den perfekten Partner, den perfekten Job mit den perfekten Arbeitskollegen.
Kein Wunder also, dass das Handy als Eintrittskarte zur individuellen Seifenoper das neue Statussymbol unserer Zeit geworden ist.

Der Alltag von immer mehr Menschen entfernt sich aber zunehmend von der heilen Daily Soap Luxuswohnung Realität. Wer Vollzeit arbeitet und kaum über die Runden kommt, von Wachstum und Aufstieg ausgeschlossen ist, der fühlt sich als Verlierer.

Diese Wut trifft auf eine innere Leere der Gesellschaft. Manchmal hat man den Eindruck, der wirtschaftliche Erfolg, von dem immer noch breite Teile unserer Gesellschaft profitieren, frisst seine eigenen Kinder und erzeugt eine Art von innerer Wohlstandsverwahrlosung.

Noch nie waren weniger Menschen in Deutschland Mitglied einer christlichen Kirche, noch nie weniger Mitglied einer Gewerkschaft, noch nie weniger Mitglied einer Partei. Tragende Säulen unseres Landes drohen zu erodieren.

Man darf es sich nicht zu einfach machen und die Schuld immer auf andere abschieben. Ich glaube, was bei allen etwas verschüttet worden ist, ist die Kunst der großen Erzählung. Pflegedienst unterm christlichen Label plus Vulven malen und etwas Klimaschutz wirkt mindestens genauso deplatziert wie der Verwaltungsmodus der etablierten Parteien, der keine Antwort auf die drängenden Fragen der Gesellschaft zu geben scheint. Die Gewerkschaften stehen hier auch nicht besser dar: dort, wo die Not am Größten ist, sind die Menschen nicht organisiert und dort, wo das Wohlstandsniveau in der Großindustrie sich den Arbeiter des 19.Jahrhunderts die Augen reiben lässt, sind die Menschen oft desinteressiert und nicht organisiert.

Bei der Suche nach der Lösung möchte man unweigerlich an Schopenhauer und seinen Aphorismus „Beschränkung beglückt“ denken. Beschränkung heißt für mich an dieser Stelle aber eher gestalten, denn aufhalten. Bestimmte Prozesse kann man nicht aufhalten und auch nicht rückabwickeln. Es ist die Illusion der AfD und ihrer Helfer, dass genau dies möglich wäre.

Wer in einer individualisierten und säkularisierten Gesellschaft diesen Zug des Neo Faschismus, der kräftig Fahrt aufgenommen hat und teilweise schon Zwischenstation im intellektuellen konservativem Milieu macht, stoppen will, der braucht eine eigene, positive Erzählung, wie er Aufstieg für alle Fleißigen wieder möglich macht, wie er in einer digitalisierten Welt Schutzräume für nicht digital natives schafft, die einfach auch mal Feierabend genießen wollen, wie er internationale Konzerne dazu bringt, dass sie ihren fairen Anteil an den Steuern und der Finanzierung des Gemeinwesens bezahlen, wie dafür gesorgt wird, dass Manipulationen in und durch die Industrie nicht weniger geahndet werden als Fehlverhalten von Menschen außerhalb von Dax Vorständen.

Diese Aufzählung ließe sich fortsetzen. Vielleicht reicht es aber schon, wenn man schlicht anfängt und dies nicht nur tut, sondern auch darüber spricht – online wie offline. Wenn am Ende die Neo Faschisten nicht nur für sich reklamieren, die schweigende Mehrheit zu vertreten, sondern auch häufiger mit ihnen in Kontakt kommen als alle anderen, dann wird die Schopenhauersche Beschränkung anders aussehen und auch nicht beglücken.
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20.07.2019

Dennis Radtke

In dieser Woche tagte das Europäische Parlament in Straßburg. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich mit einigen Punkten an Sie zu wenden. ... See MoreSee Less

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16.07.2019

Dennis Radtke

Trotz des vorherrschenden Widerstandes der Sozialdemokraten und Grünen im Europäischen Parlament, wurde gerade die ehemalige Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Jetzt müssen wir in die Zukunft schauen und die Ärmel hochkrempeln. Es gibt viel zu tun. Gut, dass die Personaldiskussionen nun ein Ende haben! ... See MoreSee Less

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Adenauer, 7.7.45, Aufruf an die Kölner: "Die einen haben gesündigt durch die Tat, die anderen durch ihr teilnahmsloses Zuschauen...Wieder andere, die die Macht dazu gehabt hätten, haben nicht eingegriffen und dem Bösen, dem Wahnsinn nicht Einhalt geboten, als es noch möglich war"

Für alle, die #Rassismus, "Schickt sie zurück"-Rufe und #Trump nicht mehr hören können: Die letzte Rede von US-Präsident #Reagan war eine Liebeserklärung an Einwanderer. "We draw our people, our strength, from every country and every corner of the world."

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