NL Bild Farbe
Dezember 2019

ZUTAGE GEFÖRDERT

Der Newsletter mit monatlichen Einblicken in die Arbeit von Dennis Radtke MdEP
Mein Zitat des Monats:

"Weihnachten ist oft ein lautes Fest:
Es tut uns aber gut, ein wenig still zu werden, um die Stimme der Liebe zu hören."
- Papst Franziskus

Weihnachtsgrüße

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende entgegen. 2019 war für mich persönlich und beruflich ein sehr ereignisreiches Jahr mit meiner Wiederwahl ins Europäische Parlament, der Wahl der ersten Frau, dazu noch einer Deutschen, als Kommissionspräsidentin und natürlich auch der Wiederaufnahme vieler wichtiger Themen, die mich persönlich berühren und antreiben. Dazu zählen vor allem die Debatte um einen möglichen europäischen Mindestlohn, die Entsendung von Arbeitnehmern in andere EU-Länder, aber natürlich auch der Klimawandel.

Was bewegt die Menschen im Ruhrgebiet? Was brauchen sie für eine sichere und gute Zukunft und was kann ich für sie tun? Dies sind die Fragen, die mich in erster Linie dazu bewogen haben Europapolitiker zu werden, und dies sind auch weiterhin genau die Fragen, denen ich mich in den nächsten Jahren verstärkt widmen möchte.
Ganz konkret geht es hierbei um Themen, die uns Menschen im Alltag begleiten. Soziale Gerechtigkeit, bessere Arbeitsbedingungen, bezahlbarer Wohnraum und Chancengleichheit. Kurzum, es geht um eine gesicherte Zukunft für alle.

In den letzten sechs Monaten haben wir schon fleißig wieder dort angefangen, wo wir in der letzten Legislaturperiode unterbrechen mussten. Bessere Lenk- und Ruhezeiten für Fernfahrer wurden neu verhandelt, sodass Fernfahrer nun bessere Arbeitsbedingungen vorfinden, an die sich ihre Arbeitgeber halten müssen (mehr im Detail dazu erfahren Sie in der Januarausgabe). Des Weiteren arbeiten wir an einer verbesserten Regelung bzgl. der Bescheinigung für Arbeitnehmer, die ins EU-Ausland entsandt werden. Dies gestaltet sich allerdings nicht sonderlich einfach, da die Vorstellungen hierzu innerhalb der Mitgliedsstaaten weit auseinandergehen. Wir werden also weiterverhandeln müssen, bis wir einen guten Kompromiss für alle Beteiligten gefunden haben.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen für mich besonders wichtigen Punkt angesprochen: den europäischen Mindestlohn. Für mich ist gerade diese Diskussion ein Zeichen dafür, dass die Europäische Union mehr ist als nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern eben auch eine Solidargemeinschaft. Allerdings ist es dennoch ein sehr schwieriges Thema, da ich nicht der Meinung bin, dass ein europaweiter Mindestlohn gerecht sein kann. Dafür sind allein schon die Unterschiede im Einkommen innerhalb der verschiedenen Mitgliedsstaaten viel zu hoch. Dennoch müssen wir auch diejenigen zur Verantwortung ziehen, die sich an die gesellschaftlichen Gepflogenheiten nicht halten wollen und ihre Mitarbeiter nach wie vor nicht richtig bezahlen. Für mich sind die Sozialpartner, vor allem Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände, weiterhin die zentralen Akteure in dieser Diskussion, die wieder stärker mit einbezogen werden müssen. Auch Frau von der Leyen sieht dies ähnlich. Sie hat einen Vorschlag für einen europäischen Mindestlohn innerhalb der ersten 100 Tage ihrer Amtszeit versprochen, der die nationalen Umstände beachtet. Ich und viele andere warten nun gespannt auf ihren Vorschlag.

Natürlich hat auch der Klimawandel die Diskussionen hier im Europäischen Parlament erobert. Da es ein sehr komplexes Thema ist, welches sich in fast alle Politikbereiche erstreckt, müssen wir zwar schnelle, aber auch gut überlegte Lösungswege finden, um diesen so effektiv wie möglich zu bekämpfen, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, dass Klimaschutz auch sozialverträglich sein muss. Der von Frau von der Leyen vorgeschlagene „European Green Deal“ und die darin vorgeschlagene Klimaneutralität der Europäischen Union bis 2050 ist ein sehr guter Anfang, nur muss bei der Erfüllung eben im Auge behalten werden, dass wir hier auch über Regionen und Menschen reden, die mit den eingeführten Maßnahmen leben müssen. Gerade in einer Region wie dem Ruhrgebiet ist der Strukturwandel keine leichte Aufgabe und hier muss Unterstützung her. Neue Technologien und Investitionen an den richtigen Stellen werden aber auch neue Jobs fördern. Es gibt also auch hier einen Weg, den Kampf gegen den Klimawandel als Chance zu sehen!

Rückblickend auf das Jahr 2019 kann ich sagen, dass es ein gutes Jahr war, in dem sich hier in der EU vieles in die richtige Richtung bewegt hat. Auch wenn die Wahlen im Vereinigten Königreich natürlich nicht zum Jubeln verleiten, so kann man auch hier sagen, dass sich zumindest eine klarere Linie abzeichnet. Mit dem haushohen Gewinn Boris Johnsons in den Wahlen im Dezember, hat das Volk nochmals klargemacht, dass es den Brexit nun endlich über die Bühne bringen will.

Nun freue ich mich auf ein ruhiges Weihnachtsfest im Kreise meiner Familie, denn bei all den Herausforderungen, die die Politik mit sich bringt, kommt die Familie zwangsläufig manchmal doch zu kurz.

Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bis 2020!

Glück auf,

Ihr Dennis Radtke
Mehr über mich und meine Arbeit!
facebook twitter instagram 
Sollten Sie nicht weiter über meine Arbeit aus dem Europäischen Parlament informiert werden wollen, können Sie hier Ihren Newsletter abmelden:
Abmelden | Account bearbeiten
Büro Dennis Radtke, MdEP
Europäisches Parlament
Rue Wiertz 60
B1047 Brüssel
Telefon: +32 2 28-45650
Telefax: +32 2 28-49650
dennis.radtke@europarl.europa.eu
www.cducsu.eu
Büro Dennis Radtke, MdEP
Europa-Büro Ruhrgebiet
Lyrenstr. 11 A
D – 44866 Bochum
Telefon: +49 2327 9643 14
Telefax: +49 2327 547820
buero@dennis-radtke.eu
www.dennis-radtke.eu